Knochenaufbau: Vorbereitung für ein stabiles Implantat
Beim Knochenaufbau wird der Kieferknochen an einer bestimmten Stelle aufgefüllt oder verstärkt. Das ist manchmal notwendig, wenn im Laufe der Jahre Knochen abgebaut wurde – zum Beispiel nach Zahnextraktionen oder bei längerem Zahnverlust. Mit ausreichend Knochenvolumen erhält ein Implantat mehr Halt.
Mithilfe von Röntgenaufnahmen und gegebenenfalls 3D-Bildern beurteilen wir, wie viel Knochen vorhanden ist und welche Form des Aufbaus am besten passt. Anschließend erstellen wir einen individuellen Plan, in dem die Schritte und die Heilungsphase verständlich erklärt werden.
Wann ist ein Knochenaufbau notwendig
Ein Knochenaufbau kommt vor allem in Betracht, wenn der Kieferknochen zu schmal oder zu niedrig ist, um ein Implantat sofort zu setzen. Das kann nach langer Zeit ohne Zähne, nach früheren Entzündungen oder auch dann auftreten, wenn der Knochen in einem bestimmten Bereich von Natur aus dünn ist.
- Vorbereitung für ein stabiles und gut planbares Implantat
- Verbesserung der Kieferform nach Verlust von Knochengewebe
- Erweiterung der Möglichkeiten für festsitzende Zahnlösungen
- Individueller Behandlungsplan auf Basis moderner Diagnostik
Die Behandlung erfolgt unter lokaler Betäubung. Der Knochen wird mit sorgfältig ausgewählten Materialien aufgebaut und der Bereich wird anschließend wieder sauber verschlossen. Danach bekommt der Kieferknochen Zeit zu heilen und stabiler zu werden, bevor ein Implantat eingesetzt wird.
Während der Nachsorge kontrollieren wir die Heilung und geben Ihnen klare Hinweise zur Mundhygiene und zum Verhalten in der ersten Zeit. Wenn der Knochen ausreichend verheilt ist, planen wir den nächsten Schritt Ihrer Behandlung – zum Beispiel das Setzen eines Implantats.